Kirche/Kloster

Mater Dolorosa

86866 Mickhausen

Highlights

  • Die Staudenkapelle wurde 1983 am Waldrand südlich von Grimoldsried errichtet und ist nach Landrat Dr. Franz-Xaver Frey benannt.
  • Das Kirchlein bietet einen Panoramablick auf das Schweinbachtal und die Alpen.
  • Seit 2011 trägt ein neues Zedernschindeldach zur Erhaltung des Holzbauwerks bei.

Tipps

  • Die Staudenkapelle liegt am Waldrand südlich von Grimoldsried und ist ganzjährig geöffnet.
  • Besucher können die Glocken selbst läuten und auf vorhandenen Bänken draußen eine Brotzeit einnehmen.
  • Die Holzkapelle bietet eine ruhige Andachtsstätte mit Panoramablick über das Schweinbachtal.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Mater Dolorosa

Die Andachtsstätte Mater Dolorosa in Mickhausen, Landkreis Augsburg, Bayern, ist eine Holzkapelle am Waldrand südlich des Ortes Grimoldsried. Die Kapelle wurde in den frühen 1980er Jahren errichtet und ist nach Plänen des damaligen Kreisbaumeisters Schweizer von Zimmermannslehrlingen der Berufsfachschule der Handwerkskammer Schwaben in Kempten gebaut worden. Sie steht auf einer Anhöhe zwischen dem Neufnach- und Schweinbachtal und bietet einen weiten Blick über die umliegende Staudenlandschaft. Aufgrund ihrer Lage im Naherholungsgebiet Stauden wird sie auch als Staudenkapelle bezeichnet.

Die Staudenkapelle ist nach Landrat Dr. Franz-Xaver Frey benannt, der maßgeblich den Bau initiiert und als langjähriger Vorsitzender des Naturparkvereins Augsburg Westliche Wälder die Bedeutung der Landschaft für das Augsburger Land hervorgehoben hat. Nach seinem plötzlichen Tod im Jahr 1987 erfolgte die Umbenennung in „Dr.-Franz-Xaver-Frey-Staudenkapelle“. Die Kapelle besteht vollständig aus massiven Holzbalken, die blockhausartig zusammengefügt wurden. Sie dient als Ort der Besinnung und ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet.

Ein besonderes Merkmal der Kapelle ist ihre Glocke, die von Besuchern selbst geläutet werden kann. Rings um das Kirchlein laden Bänke und ein Tisch im Freien zu einer kurzen Rast oder einer Brotzeit ein. Die Umgebung ist besonders bei Wanderern und Radfahrern beliebt. Die Kapelle verfügt über ein Panorama, das je nach Blickrichtung das Schweinbachtal, das Schmuttertal und an klaren Tagen sogar die Alpenkette im Süden zeigt. Der Turm der Pfarrkirche St. Wolfgang in Mickhausen ragt sichtbar aus dem Wald hervor.

Mehrere Renovierungen haben das Gebäude erhalten, darunter eine umfassende Dachsanierung im Jahr 2011. Dabei wurden die alten Lärchenschindeln durch neue Zedernschindeln ersetzt. Die Maßnahme wurde notwendig, da das Dach über Jahre hinweg durch die umstehenden alten Buchen feucht blieb und zu verfaulen begann. Nach der Fällung der Bäume kann das Dach nun besser austrocknen. Die Pflege der Kapelle erfolgt ehrenamtlich durch Georg Wagner, der die Nachfolge des langjährigen Mesners Emil Kugelmann aus Grimoldsried angetreten hat.

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