Museum

Staatsgalerie Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 30-32, 70173 Stuttgart

Highlights

  • Die Staatsgalerie Stuttgart ist eines der wichtigsten Kunstmuseen Baden-Württembergs und zeigt über 700 Jahre Kunstgeschichte.
  • Der 1843 eröffnete Gründungsbau beherbergt Malerei ab dem Hochmittelalter und Skulpturen ab dem 19. Jahrhundert.
  • Der 1984 fertiggestellte Erweiterungsbau von James Stirling gilt als Meisterwerk der postmodernen Museumsarchitektur.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Staatsgalerie Stuttgart

Die Staatsgalerie Stuttgart zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen Baden-Württembergs und gehört zu den renommiertesten Kunstinstitutionen Deutschlands. 1843 unter dem Namen „Museum der Bildenden Künste“ von König Wilhelm I. von Württemberg gegründet, vereint sie heute eine umfassende Sammlung mit Meisterwerken der Malerei, Skulptur und Grafik vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zu den Highlights zählen Werke von Pablo Picasso, Claude Monet, Joseph Beuys sowie das berühmte „Triadische Ballett“ von Oskar Schlemmer. Die Sammlung gliedert sich nicht nur in Epochen, sondern wird auch durch ein vielfältiges Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm lebendig, das zeitgenössische Diskurse aufgreift und ein hohes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz zeigt.

Das Museumsensemble besteht aus drei Gebäudeteilen, die für verschiedene Epochen der Museumsarchitektur stehen. Die Alte Staatsgalerie, erbaut zwischen 1838 und 1842 nach Plänen von Gottlob Georg von Barth, ist ein klassizistischer Bau und zählt zu den frühesten Museumsbauten Deutschlands. Ursprünglich beherbergte es auch die königliche Kunstschule. Nach Kriegszerstörungen in der Nachkriegszeit wurde es wieder aufgebaut und in umfangreichen Sanierungsarbeiten modernisiert. Der zweite Bauabschnitt ist die Neue Staatsgalerie, ein postmodernes Architektur-Meisterwerk des britischen Architekten James Stirling, das 1984 eröffnet wurde. Es erweitert die Ausstellungsfläche und zeigt vor allem Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in einer innovativen Präsentation.

Besucherinnen und Besuchern bieten sich wechselnde Ausstellungen sowie ständige Sammlungspräsentationen, die sowohl klassische als auch moderne und zeitgenössische Str Strömungen der Kunstgeschichte widerspiegeln. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Sammlung der klassischen Moderne, in der Werke führender Künstler wie Picasso, Matisse oder Kandinsky zu sehen sind. Auch die zeitgenössische Kunst wird intensiv vertreten, mit Schwerpunkten auf deutschen und internationalen Positionen. Neben den Exponaten überzeugen die kluge thematische Strukturierung und die kunsthistorischen Informationen, die den Besuch besonders für Kunstinteressierte bereichern.

Die Staatsgalerie Stuttgart legt Wert auf ein modernes und inklusives Museumsangebot. Neben individuell buchbaren Führungen und digitalen Vermittlungsformaten wie der Mediaguide-Tour bietet sie ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Workshops, Vorträgen und Führungen – oft in Verbindung mit aktuellen Ausstellungen. Auch Initiativen zur Restaurierung und Forschung, wie das Projekt zu württembergischen Altarretabeln, unterstreichen den wissenschaftlichen Anspruch des Hauses. Mit jährlich rund 280.000 Besucherinnen und Besuchern ist die Staatsgalerie nicht nur ein kultureller Anziehungspunkt in Stuttgart, sondern auch ein zentraler Ort des Austauschs über Kunst, Geschichte und Gegenwart.

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