Schlösser

Am Schloss Hohentübingen

Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Highlights

  • Das Schloss Hohentübingen wurde um 1037 erbaut und später im 16. Jahrhundert zu einer Mischung aus Festung und Schloss umgebaut.
  • Die Burg war ab 1342 Residenz der Grafen und späteren Herzöge von Württemberg.
  • Die älteste bekannte Kirche in Tübingen, die Schlosskapelle, wurde 1178 geweiht und später zur Filialkirche herabgestuft.

Tipps

  • Das Schlossgelände ist teilweise barrierefrei, aber das Gelände ist sehr uneben und steil.
  • Im Schloss befinden sich wechselnde Ausstellungen, teilweise mit freiem Eintritt.
  • Der Innenhof des Schlosses ist frei zugänglich und kann ohne Führung besucht werden.

Eigenschaften

Kulturell Sommer Frühling Herbst

Kultur-Schloss mit Panorama-Ausblick in Tübingen-Hohentübingen

Das Schloss Hohentübingen thront erhaben auf einem Bergsporn im Zentrum der Universitätsstadt Tübingen und zählt zu den markantesten Kulturdenkmälern der Region. Ursprünglich im hohen Mittelalter als mittelalterliche Burg errichtet, wurde es im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Die heutige Anlage entstand in der Renaissance, als ein Herzog von Württemberg die alte Festungsanlage durch einen repräsentativen Neubau ersetzte, der Elemente der Renaissance mit mittelalterlichen Befestigungsanlagen verband. Schon früh spielte das Schloss eine wichtige politische Rolle. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im frühen Mittelalter während einer Belagerung durch einen deutschen König im Zuge des Investiturstreits. Die Grafen von Tübingen, später zu Pfalzgrafen erhoben, nutzten die Anlage als Residenz. In einem späteren Jahrhundert gelangte das Schloss durch Verkauf in den Besitz der Württembergischen Herzöge, die es neben anderen Residenzen wie Stuttgart oder Urach nutzten. Im Mittelalter stand auf dem Gelände auch die älteste Kirche der Stadt, eine kleine Kapelle, die später in eine Pfarrkirche umgewandelt und schließlich bei den Umbauten der Renaissance aufgelöst wurde. Im Zuge der fürstlichen Residenzverlegung nach Stuttgart verlor das Schloss allmählich seine Funktion als Wohnsitz der Herrscher. Stattdessen übernahm es neue Aufgaben: In der frühen Neuzeit beherbergte es unter anderem eine Akademie, und später diente es als Schule und Bildungseinrichtung. Heute ist das Schloss Sitz mehrerer Institute der Eberhard Karls Universität Tübingen und beherbergt auch das Museum zur Geschichte der Universität sowie wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte der Region. Die Architektur des Schlosses spiegelt seine wechselvolle Geschichte wider: Mächtige Renaissance-Bauten aus dem 16. Jahrhundert vereinen sich mit erhaltenen Teilen der mittelalterlichen Zwingermauern. Besonders eindrucksvoll ist der Schlosshof, der heute als zentraler Veranstaltungsort genutzt wird. Die Aussicht vom Schlossberg über die historische Altstadt bis hin zum Neckartal gehört zu den schönsten Panoramablicken der Stadt und lädt zum Verweilen ein. Das Schloss Hohentübingen ist ein lebendiges Zeugnis der Stadtgeschichte und ein kultureller Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Es verkörpert den Wandel von einer mittelalterlichen Burg zu einem Zentrum des Wissens und der Bildung und lädt jährlich von April bis November zu Besuchen ein, die sowohl architektonische als auch kulturhistorische Facetten der Tübinger Geschichte erschließen.

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Häufige Fragen zu Am Schloss Hohentübingen

Wann wurde das Schloss Hohentübingen erstmals erwähnt?
Das Schloss Hohentübingen wurde erstmals 1078 schriftlich erwähnt, als König Heinrich IV. es während des Investiturstreits belagerte. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wer ließ das Schloss Hohentübingen ursprünglich erbauen?
Die Burg Hohentübingen wurde vermutlich um 1037 erbaut, später von den Grafen von Tübingen weiter ausgebaut. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Funktion hatte das Schloss im 16. Jahrhundert?
Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss Hohentübingen zu einer Mischung aus Festung und neuzeitlichem Schloss umgebaut und diente den Herzögen von Württemberg als Residenz. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia