Museum

HfG-Archiv / Museum Ulm

Am Hochsträß 8, 89081 Ulm, Deutschland

Highlights

  • Das HfG-Archiv / Museum Ulm dokumentiert die Geschichte der einstigen Hochschule für Gestaltung (1953–1968).
  • Die Ausstellungen sind von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Gründer der HfG waren unter anderem Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill mit dem Ziel, moderne Gestaltung für die Demokratie zu etablieren.

Tipps

  • Das HfG-Archiv / Museum Ulm ist von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Das Museum liegt etwas abseits des Stadtzentrums, ist aber mit Bus und etwa 30 Minuten zu Fuß von Ulm Hbf erreichbar.
  • Aktuelle Ausstellungen bieten Einblicke in die Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm und ihre Bedeutung für Design und Gesellschaft nach 1945.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über HfG-Archiv / Museum Ulm

Das HfG-Archiv / Museum Ulm widmet sich der Geschichte der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm, die von 1953 bis 1968 bestand und als international renommierte Ausbildungsstätte für Industriedesign galt. Die Gründer der Hochschule – Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill – verfolgten das Ziel, durch moderne Gestaltung einen Beitrag zu einem demokratischen und wohlhabenden gesellschaftlichen Leben in der Nachkriegszeit zu leisten. Das Archiv dokumentiert diesen Ansatz und die vielfältigen kulturellen sowie gestalterischen Impulse, die von der Hochschule ausgingen.

In seiner Funktion als Museum und Archiv präsentiert die Einrichtung wechselnde Ausstellungen, die sowohl grundlegende Entwicklungen der HfG Ulm aufzeigen als auch Schwerpunkte wie visuelle Kommunikation, Industriedesign oder Film thematisieren. Dazu zählen beispielsweise Ausstellungen zur Gestaltung von Markenidentitäten deutscher Institutionen nach 1945 oder zur Rolle der Geometrie im Raum, inspiriert von ehemaligen Hochschulabsolventen. Neben den Dauerausstellungen werden regelmäßig Sonderausstellungen und Veranstaltungen angeboten, die sich mit bedeutenden Persönlichkeiten und Strömungen der Gestaltungsgeschichte beschäftigen.

Das Gebäude der ehemaligen Hochschule, errichtet 1955, ist selbst ein Zeugnis der modernistischen Architektur und bildet den räumlichen Rahmen für die Sammlung. Die Präsentationen im Museum vermitteln nicht nur Einblicke in die Lehre und Arbeit der HfG, sondern auch in deren Einfluss auf die Entwicklung des modernen Designs in Deutschland. Ergänzt wird das Angebot durch Publikationen sowie die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Forschung in den Archivbeständen.

Das HfG-Archiv / Museum Ulm befindet sich etwas abseits des Stadtzentrums von Ulm, ist jedoch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Besucher berichten, dass der Weg mit Bus und zu Fuß etwa eine halbe Stunde dauert. Die Ausstellungen werden als informativ und umfangreich wahrgenommen, mit viel Lesematerial und anschaulichen Präsentationen. Auch Jubiläumsveranstaltungen, wie beispielsweise die zum 70-jährigen Bestehen des HfG-Gebäudes, bieten Anlass für besondere Führungen und Programmpunkte.

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