Museum

KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg

Am Hochsträß 1, 89069 Ulm

Highlights

  • 1977 gründete ein Verein mit KZ-Überlebenden die Gedenkstätte Oberer Kuhberg als Mahnmal gegen Vergessen.
  • Das Dokumentationszentrum verbindet historische Aufklärung mit pädagogischen Projekten für Jugendliche zur Demokratieförderung.
  • Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz ermöglichen barrierefreien Zugang zur Gedenkstätte und Ausstellung.

Tipps

  • Der Besuch der Gedenkstätte ermöglicht eine Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus durch historische Ausstellungen und Informationsmaterialien.
  • Ein barrierefreier Zugang und rollstuhlgerechte Parkplätze erleichtern die Teilnahme für alle Besucherinnen und Besucher unabhängig von körperlichen Einschränkungen.
  • Das Dokumentationszentrum fördert durch pädagogische Angebote und Workshops die Reflexion demokratischer Werte und Menschenwürde insbesondere für junge Generationen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Geschichte: KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg Ulm

Die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm ist eine bedeutende Mahn- und Gedenkstätte, die an die düstere Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Die Gedenkstätte verbindet historische Aufarbeitung mit einer gegenwartsbezogenen Auseinandersetzung – ein zentrales Anliegen, um aus der Vergangenheit zu lernen und demokratische Werte zu stärken.

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) wurde 1977 von überlebenden Häftlingen und engagierten Bürgern ins Leben gerufen. Seitdem widmet sich der Verein der Aufklärung über die Geschichte des Lagers und seiner Opfer. Durch Ausstellungen, Publikationen und Bildungsangebote vermittelt die Gedenkstätte nicht nur Fakten, sondern regt auch zur Reflexion über Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz an. Besonders wichtig ist dabei die Arbeit mit jungen Menschen, um ihnen die Bedeutung demokratischer Prinzipien am Beispiel „vor der eigenen Haustür“ zu verdeutlichen.

Das Gelände selbst ist heute ein Ort der Stille und des Gedenkens. Die original erhaltenen Lagerstrukturen – wie Barackenreste und der Appellplatz – zeugen von der grausamen Realität der NS-Zeit. Das Dokumentationszentrum bietet zudem einen Einblick in die Forschungsergebnisse und die historische Einordnung des Lagers. Dank barrierefreier Zugänge ist die Gedenkstätte für alle Besucher zugänglich, sodass die Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der Regionalgeschichte für ein breites Publikum möglich ist.

Mit einem Google-Rating von 4,4 Sternen bestätigt die Gedenkstätte ihren Stellenwert als Ort der Erinnerung und Bildung. Sie verbindet sachliche Aufklärung mit emotionaler Wirkung und lädt Besucher ein, sich kritisch mit den Themen Erinnerungskultur und Verantwortung auseinanderzusetzen. Besonders die Verbindung von lokaler Geschichte mit überregionaler Bedeutung macht den Oberen Kuhberg zu einem einzigartigen Lernort in Ulm und der Region.

Die Gedenkstätte ist nicht nur ein Museum, sondern ein lebendiger Ort des Dialogs. Durch Workshops, Führungen und öffentliche Veranstaltungen fördert sie das Bewusstsein für die Gefahren von Extremismus und für den Schutz der Menschenrechte. Wer sich für die Geschichte des Nationalsozialismus und ihre Spuren in der näheren Umgebung interessiert, findet hier eine fundierte und respektvolle Auseinandersetzung mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

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