Gefallenendenkmal Beutha
Highlights
- Das Gefallenendenkmal in Altenburschla steht vor der Kirche und erinnert an die Kriegstoten beider Weltkriege.
- Es besteht aus einem Obelisk auf einem quadratischen Sockel mit Inschriften und ist mit einem Eisernen Kreuz und Eichenkranz verziert.
- In der Schlierbachstraße Nr. 5 befindet sich eine Gedenktafel für die Brüder Lorenz, Opfer der Fremdherrschaft und späterer Kriege.
Tipps
- Das Denkmal befindet sich vor der Kirche in Altenburschla und ist gut sichtbar.
- In der Schlierbachstraße Nr. 5 ist eine Gedenktafel für die Brüder Lorenz angebracht.
- Die Inschriften am Denkmal führen die Namen der Gefallenen beider Weltkriege auf.
Eigenschaften
Über Gefallenendenkmal Beutha
Das Gefallenendenkmal Beutha befindet sich in der Gemeinde Altenburschla, einem Ortsteil der Stadt Wanfried im hessischen Werra-Meißner-Kreis. Es steht vor der evangelischen Kirche und erinnert an die Bewohner der Gemeinde, die in den Weltkriegen ihr Leben ließen oder als vermisst gelten. Das Denkmal wurde als Mahn- und Gedenkstätte errichtet und bildet einen zentralen Ort des Erinnerns in der Region.
Das Bauwerk besteht aus einem quadratischen Sockel, der mehrere Gedenktafeln trägt. Auf diesen sind die Namen der Kriegsopfer aus beiden Weltkriegen verzeichnet. Darüber erhebt sich ein Obelisk, der an seiner Vorderseite mit einem Eisernen Kreuz und einem Eichenkranz verziert ist. Diese Symbole stehen für christliche und nationale Traditionen sowie für die Trauer um die Gefallenen. Die Inschrift am Denkmal ruft zur Erinnerung und Besinnung auf: „Verweile, gedenke der Toten und Vermissten der Weltkriege“.
Die Gedenkstätte erinnert nicht nur an die Opfer der Kriege des 20. Jahrhunderts, sondern auch an ein besonderes Ereignis aus früherer Zeit: Die Brüder Cornelius und Nikolaus Lorenz, Bewohner von Altenburschla, starben während der napoleonischen Kriege. Cornelius Lorenz verstarb im Jahr 1807 in französischer Gefangenschaft in Eschwege und wurde als Opfer der Fremdherrschaft gewürdigt. Die Gemeinde erinnerte sich 1913 mit einer Gedenktafel an die beiden Männer, die damals als „Propheten von Altenburschla“ bezeichnet wurden. Diese Gedenktafel befindet sich heute an der Hausfassade in der Schlierbachstraße.
Die Namen der im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen oder vermissten Männer der Gemeinde sind auf den Tafeln des Denkmals dokumentiert. Darunter befinden sich auch mehrere Familienmitglieder, was die tiefgreifenden Auswirkungen der Kriege auf einzelne Familien verdeutlicht. Das Denkmal dient somit als stille Erinnerung an die Opfer und als Zeugnis der Geschichte des Ortes.