Kirche/Kloster

Kirche Beatae Mariae Virginis Ehringsdorf

Kirchengemeinde Oberweimar-Ehringsdorf, 99425 Hinter d. Kirche 1

Highlights

  • Evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert nach Brand des Vorgängerbaus errichtet.
  • 1908 verlängert, mit pneumatischer Orgel und Apostelgemälden aus gotischem Altar.
  • 1987 renoviert; Turm erst im 20. Jh. mit Schiefer gedeckt (Wetterfahne 1929).

Tipps

  • Die Kirche verfügt über einen historischen Turm, dessen Dach mit Schiefern im 20. Jahrhundert erneuert wurde und dessen Wetterfahne die Jahreszahl 1929 trägt.
  • Im Inneren befindet sich ein reich verziertes Epitaph aus dem Jahr 1694 für den Geheimen Rat Volkmar Heinze und seine Frau an der Nordwand.
  • Holztafelgemälde mit acht Aposteldarstellungen aus einem gotischen Altar wurden in den Innenraum integriert und stammen aus einer früheren Zeit.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kirche Beatae Mariae Virginis Ehringsdorf – Sakraler Ausflug

Die Kirche Beatae Mariae Virginis in Ehringsdorf ist ein historisches Sakralbauwerk, das tief in der regionalen Geschichte verwurzelt ist. Der heutige Bau entstand nach einem verheerenden Brand, der den Vorgängerbau im frühen 18. Jahrhundert zerstörte. Die Kirche entwickelte sich seitdem zu einem prägenden Ort des Glaubens und der Gemeinschaft in der Umgebung.

Architektonisch vereint der Bau Elemente verschiedener Epochen. Besonders auffällig ist der spätgotische Turm, der im 19. Jahrhundert mit Schiefern neu eingedeckt wurde – ein Zeichen für die anhaltende Pflege des Denkmals. Die Wetterfahne trägt die Jahreszahl 1929, die an die letzte große Turmsanierung erinnert. Im Inneren dominiert eine barocke Ausstattung, darunter ein reich verziertes Epitaph für den hochrangigen Rat Volkmar Heinze und seine Frau aus dem Jahr 1694, das an der Nordwand angebracht ist.

Ein besonderes Highlight sind die acht Apostelbilder, die heute den Chorraum schmücken. Ursprünglich Teil eines gotischen Altars, wurden sie im frühen 20. Jahrhundert in den neuen Chor integriert und verleihen dem Raum eine spirituelle Tiefe. Die Kirche erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umgestaltungen: 1908 erfolgte eine Verlängerung des Langhauses nach Westen, der Einbau einer Orgel mit pneumatischer Traktur sowie eine farbenfrohe Neugestaltung der Innenräume.

Die letzte umfassende Renovierung fand 1987 statt, als die Kirche erneut ausgemalt und instand gesetzt wurde. Bis heute bleibt sie ein Ort der Andacht und ein Zeugnis des christlichen Lebens in der Region. Die Umgebung, geprägt von historischen Kirchen und ländlichem Flair, lädt dazu ein, die Verbindung von Architektur und Glauben zu erkunden.

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