Museum

Filmmuseum Romboy

Försterweg 9, 50389 Wesseling-Urfeld

Highlights

  • Privatmuseum mit einer der bedeutendsten filmtechnischen Sammlungen der Bundesrepublik, Schwerpunkt auf historischer 35-mm-Kinotechnik.
  • Gegründet von WDR-Kameramännern Vera und Manfred Romboy, die seit 1996 Teile ihrer Sammlung im Movie World in Wesseling-Urfeld präsentieren.
  • Enthält Exponate zur deutschen Filmgeschichte, darunter Technik aus der DEFA-Zeit und Ausstellungsstationen wie ‚100 Jahre Film‘ für die KölnMesse.

Tipps

  • Das Museum zeigt eine der bedeutendsten Privatsammlungen filmtechnischer Geräte für 35-mm-Kinofilm aus dem 20. Jahrhundert.
  • Besucher erhalten Einblicke in historische Aufnahme- und Wiedergabetechnik, die seit 1900 filmische Dokumentationen begleitete.
  • Die Dauerausstellung präsentiert Exponate aus der Sammlung von Vera und Manfred Romboy, darunter seltene Kameras und Projektoren.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Film & Kultur im Romboy – Museum Wesseling-Urfeld

Das Filmmuseum Romboy in Wesseling-Urfeld ist ein faszinierendes Zeugnis der deutschen Filmgeschichte und ein Ort, an dem Technik, Kunst und Kultur aufeinandertreffen. Die Sammlung geht auf die langjährige Leidenschaft von Vera und Manfred Romboy zurück, die seit Jahrzehnten filmhistorische Artefakte sammeln und bewahren. Ihr Engagement hat zu einer der bedeutendsten privaten Sammlungen filmtechnischer Geräte der Bundesrepublik geführt – insbesondere im Bereich historischer Aufnahme- und Wiedergabetechnik für 35-mm-Kinofilme.

Manfred Romboy, selbst ein renommierter Kameramann, prägte mit seiner Arbeit für den WDR in Köln die Medienlandschaft. Seine Karriere führte ihn von der Filmschule in Potsdam-Babelsberg über Engagements im DEFA-Studio Babelsberg bis hin zu Dokumentationen und Nachrichtensendungen. Doch neben seiner praktischen Tätigkeit widmete er sich auch der Dokumentation und Präsentation filmischer Technik. Die Sammlung umfasst nicht nur seltene Kameras und Projektoren, sondern auch Exponate, die die Entwicklung des Kinos von den Anfängen bis zur Moderne widerspiegeln.

Ein besonderer Höhepunkt der Sammlung war ihre Integration in das „Museum der Deutschen Filmgeschichte“ in Köln, wo Teile der Romboy-Sammlung seit 1996 unter dem Namen „Movie World“ zu sehen sind. Doch auch in Wesseling-Urfeld bleibt das Filmmuseum ein Ort der Begegnung mit filmischer Technik und Geschichte. Die Romboys präsentierten ihre Sammlung bereits auf renommierten Ausstellungen wie der Photokina Köln oder dem „Hollymünd“-Event des WDR, wo sie das Publikum mit historischen Geräten und Filmen begeisterten.

Das Filmmuseum Romboy ist somit mehr als eine Sammlung – es ist ein lebendiges Archiv, das die Faszination für den Film und seine technischen Grundlagen bewahrt. Ob für Filmbegeisterte, Technikinteressierte oder Geschichtsliebhaber: Hier wird die Entwicklung des Kinos greifbar, von den Pionierzeiten bis zu den Innovationen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellungen und Präsentationen spiegeln dabei nicht nur die persönliche Passion der Sammlers, sondern auch den kulturellen Einfluss des Films auf Gesellschaft und Medien.

Besonders wertvoll ist die Sammlung durch ihre Kombination aus seltener Technik und persönlichen Bezügen zu bekannten Filmemachern. Manfred Romboy selbst war nicht nur ein aktiver Gestalter der Filmlandschaft, sondern auch ein Kenner, der die Bedeutung der Technik für die künstlerische Umsetzung verstand. Das Filmmuseum in Wesseling-Urfeld bleibt somit ein wichtiger Ort, um die Geschichte des Films in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben – von der Kamera hinter der Kamera bis zum Bild auf der Leinwand.

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