Museum

Fürstenbaumuseum

Festung Marienberg, 97234 Würzburg

Highlights

  • Das Fürstenbaumuseum zeigt Kunst- und Kulturgeschichte Frankens von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart in der Festung Marienberg.
  • Barrierefreie Angebote wie Gebärdensprachführungen, Leichte Sprache und rollstuhlgerechte Wege ergänzen das Museumserlebnis für alle Besucher.
  • Seit 2012 begleitet das Maskottchen ‚Mimi‘ Kinder spielerisch durch Ausstellungen und macht Kunst mit interaktiven Entdeckungsreisen erlebbar.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang zum Museum ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt über den rollstuhlgerechten Eingang.
  • Ein kostenfreier Audioguide steht zur Verfügung, wobei eine Pfandsumme von zehn Euro für die Nutzung hinterlegt werden muss.
  • Kinder können durch das Maskottchen ‚Mimi‘ und das Projekt ‚Kinder führen im Museum‘ spielerisch an historische Exponate herangeführt werden.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kulturmuseum: Fürstenbaumuseum Würzburg

Das Fürstenbaumuseum in Würzburg ist ein faszinierender Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte Frankens und bietet Besuchern eine spannende Zeitreise von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart. Eingebettet in die majestätische Festung Marienberg, die aktuell in mehreren Bauabschnitten saniert wird, präsentiert das Museum einzigartige Exponate, die die regionale Identität Würzburgs und Frankens lebendig werden lassen. Die Dauerausstellung soll zukünftig die gesamte Kunst- und Kulturgeschichte der Region umfassend darstellen – von archäologischen Funden bis zu modernen Werken.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Museums für inklusiven Zugang. Obwohl die Barrierefreiheit noch nicht vollständig umgesetzt ist, gibt es bereits barrierefreie Wege, einen rollstuhlgerechten Eingang sowie ein rollstuhlgerechtes WC. Zudem richtet sich das Angebot gezielt an Familien und Kinder: Das Maskottchen „Mimi“, ein Museumswiesel, führt junge Besucher spielerisch durch die Ausstellungen und macht Kunst und Geschichte greifbar. Ein besonderes Projekt ist „Kinder führen im Museum“, bei dem Schüler der Ernst-Keil Grundschule aus Höchberg selbst Führungen anbieten und so den Museumserlebnis vermitteln.

Für alle Interessierten stehen interaktive Führungen zur Verfügung, bei denen man nicht nur zuhört, sondern auch selbst aktiv werden kann – etwa durch Anfassen von Objekten oder Mitmachexperimente. Zudem gibt es spezielle Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Sehbehinderungen oder Hörbeeinträchtigungen, darunter Führungen in Deutscher Gebärdensprache und eine Hörführung in Leichter Sprache. Auch der Audioguide ist kostenfrei nutzbar, erfordert jedoch eine Pfandhinterlegung.

Das Museum liegt zentral in Würzburg, mit einem nahen Parkplatz, der über eine Steigung erreichbar ist. Im Erdgeschoss finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, die aktuelle Themen aufgreifen und die Vielfalt der Sammlung ergänzen. Wer sich für die barocke Blütezeit Würzburgs interessiert, findet hier authentische Einblicke – etwa in die Zeit, als die prächtige Residenz entstand. Mit seinem vielfältigen Programm und dem Fokus auf Teilhabe ist das Fürstenbaumuseum ein lebendiger Ort der Begegnung mit Geschichte und Kunst.

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